Donnerstag, 6. September 2012

Homemade: Selbstgemachte Hühnerbrühe

Aus nur wenigen Zutaten kann man tolle Sachen kochen. Heute erzähle ich Euch, wie man schnell und relativ unkompliziert Hühnerbrühe herstellen kann. Klar, gibt es Fonds zu kaufen und auch ich benutze diese ab und zu. Nur sind die leider auch recht teuer, wenn man sie nicht gerade im Angebot kauft. Deshalb habe ich mir überlegt, dass man eine Fond auch einfach selber machen kann.

Brühe kocht man genauso wie eine gute Hühnersuppe. (Das werde ich Euch im Winter zeigen, wenn's schön kalt ist!) Man braucht Suppengemüse (Knollensellerie, Stangenlauch und Möhren) und Knochen vom Hühnchen oder Hähnchen. Ich habe dieses Mal die Knochen eines Hähnchen genommen, da ich für ein anderes Gericht Hähnchenbrüste mit Haut brauchte. Diese werden allerdings nur mit Knochen verkauft.  Die Knochen, die ich so bekommen habe, wollte ich nicht einfach wegschmeißen und deshalb kam mir die Idee mit der Brühe.

Zutaten für eine selbstgemachte Hühnerbrühe

Wenn man alle Zutaten zusammen hat heißt es einmal schnibbeln. Die Möhre und den Sellerie schälen und dann müssen sie in kleine Stücke geschnitten werden. Auch der Lauch muss von seiner äußeren Schicht befreit werden, achtet dadrauf, dass keine Rückstände von Erde und Sand vorhanden sind! Notfalls muss der Lauch kurz gewaschen werden. Dann wird er in handliche Röllchen geschnitten.

In einem ausreichend großen Topf habe ich dann ein wenig neutrales Öl erhitzt und die Hähnchenknochen hinzugefügt. Diese sollten ein bisschen anschmoren, ebenso das kleingeschnittene Gemüse. Die entstandenen Röstaromen helfen bei der Geschmacksentwicklung! 

Die Brühe gut aufkochen!
Der Topf wird nach dem Anschwitzen mit kaltem Wasser aufgefüllt, sodass die Zutaten gut darin schwimmen können. Für den besseren Geschmack, die Brühe bereits jetzt mit Salz und Pfeffer würzen. Die Brühe wird dann aufgekocht bis sie schäumt!

Abschäumen der Hühnerbrühe
Mit Hilfe einer Schaumkelle habe ich dann den entstandenen Schaum abgeschöpft. Dies hilft dabei, dass die Brühe hinterher einigermaßen klar ist und unappetitliche Schwebstoffe herausgefiltert werden.

Die Brühe durfte schließend mehrere Stunden bei mittlerer Hitze kochen, sodass die Hähnchenknochen und das Gemüse ihre Inhaltsstoffe an das Wasser abgeben konnten.

Die Brühe über einem Sieb abschütten
Die Brühe musste dann abkühlen und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Natürlich war die Brühe dann noch nicht fertig, da immernoch die großen Stücke des Gemüses und der Knochen drin herumschwammen. Also nahm ich eine Schüssel und ein Sieb zur Hand und schüttete die komplette Brühe durch das Sieb.Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt und keine kleinst Teile mehr in der fertigen Brühe haben wollt, dann legt ein Küchenhandtuch in das Sieb. Hierdurch verfeinert sich das Gitter!

Fertig umgefüllt sieht die Hühnerbrühe dann so aus! Im Kühlschrank sollte sie sich einige Tage halten. Jedoch nicht länger, es sei denn Ihr sterilisiert und kocht das Glas ein!

Selbstgemachte Hühnerbrühe

Und hier das Rezept zum Nachkochen:

"Selbstgemachte Hühnerbrühe"

1 Bund Suppengrün
Knochen vom Huhn Hähnchen (je mehr desto stärker der Geschmack)
1 L Wasser
Salz, Peffer
Öl

Für die Brühe die Möhren und den Sellerie Schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Lauch putzen und in Ringe schneiden.

Die HühnerHähnchenknochen unter fließendem Wasser waschen und in einem Topf mit etwas Öl erhitzen und anrösten. Das Gemüse hinzufügen und ebenso anschwitzen.

Das Wasser in den Topf füllen und sprudelnd aufkochen. Den beim Aufkochen entstandenen Schaum mit einer Schaumkelle vorsichtig abheben und die Brühe auf mittlerer Hitze ca. 1 1/2 Stunden köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die fertige Brühe durch ein Sieb filtern und nochmals abschmecken. In ein ausgespültes Glas füllen oder direkt weiter verwenden.

Ergibt zwischen 500-700 ml Hühnerbrühe.

Viel Spaß beim Nachkochen,
Eure kirasol

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